Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Das Fotostudio Prisma in Fulda möchte Ihnen die Fotografie näher bringen.
"Photographieren ist mehr als auf den Auslöser drücken", sagte einst Bettina Rheims und machte damit deutlich, dass Fotografie kein willkürliches Geknipse, sondern Kunst ist.
Wir fotografieren heute tagtäglich, da es uns digitale Kameras sehr leicht gemacht haben. Doch die Kunst des Fotografierens wird nur wenigen offenbar, und zwar denen, die nicht nur die Kamera sehen, sondern das Bild dahinter, die das Wesentliche hervorheben wollen: einen Moment, eine Sekunde, die einem den Atem verschlägt. Und das ist besonders gut mit Schwarz-Weiß-Fotografie möglich. Schwarz-Weiß-Fotos wirken zeitlos und vermitteln einen besonders sachlichen und ruhigen Eindruck.
Der Franzose Niépce de Saint-Victor war der Erste, der die Fotografie im 19. Jahrhundert erfand, indem er mit einem Apparat (Camera Obscura) Bilder auf Flächen projizierte. Diese verblassten jedoch schon nach kurzer Zeit. Zusammen mit Daguerre erfand er kürzere Belichtungszeiten mit Hilfe von Quecksilberdämpfen. Um nicht mehr nur Unikate zu haben, entwickelte der Engländer W.H.F. Talbot die „Kalotypie“ (das Papier-Negativ-Positiv-Verfahren), durch das mehrere Abzüge möglich sind. Später wurden Glasplatten und Kollodium (aufgelöste Baumwolle) verwendet und schließlich von Bromsilber-Gelatine-Schichten abgelöst.
George Eastman erfand Ende des 19. Jahrhunderts den Rollfilm, um mehrere Bilder hintereinander machen und mehrere Fotos auf einmal entwickeln zu können. Daraufhin kamen im 20. Jahrhundert verstärkt Kleinbildkameras und Farbfilme zum Einsatz. In den 50er-Jahren hatte die Spiegelreflexkamera ihren Durchbruch, mit der bereits vor dem Fotografieren durch ein Umlenkspiegel zu sehen ist, wie das endgültige Bild aussieht. Auch heute noch sind diese Kameras bei Fotografen sehr beliebt.
"Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren" (James Wayner).
Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die digitale Fotografie. Auf die automatische Schärfeeinstellung folgte die erste vollelektronische Kamera, welche die Blende, Verschlusszeiten und die Schärfe selbstständig einstellt. Ende des 20. Jahrhunderts war es erstmals möglich, Fotos auch auf digitalen Datenträgern zu speichern, was den Umgang, die Vervielfältigung und die Bildbearbeitung enorm erleichterte. Bilder können gelöscht, optisch verbessert und kleine Mängel beseitigt werden. Dafür stehen zahlreiche Softwareprogramme zur Verfügung, die die Besonderheit eines Fotos als Unikat jedoch stark in den Hintergrund rücken.
"Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut" (Henri Cartier-Bresson) – in diesem Sinne: Nehmen Sie sich mehr als eine Sekunde Zeit und lassen Sie sich von unserem Blog für gute Fotos inspirieren!