Professionelle Fotos mit digitalen Systemkameras

2. Januar 2012 von Claudia

Bei Systemkameras mit Wechseloptik handelt es sich um eine relativ neue Entwicklung aus dem Jahr 2008, die sich nach und nach am Markt durchsetzt. Der Fotograf blickt hierbei nicht durch eine Linse aufs Motiv, wie es bei Spiegelreflexkameras (DSLR) nötig ist, sondern betrachtet dieses wie bei einer Digitalkamera über einen Bildschirm. Bei DSLR wird das vom Objektiv erzeugte Bild vom Spiegel sozusagen zum Prismensucher geleitet, so dass das Sucherbild dem Entfernungsbereich des Bildfelds entspricht und man die Schärfe und Schärfentiefe anhand des Sucherbildes genau beurteilen kann. Systemkameras verzichten auf diesen Spiegel und einen optischen Sucher, wodurch sie handlicher, leichter und kleiner sind, aber dennoch professionelle Fotos ermöglichen. Denn wie bei DSLR lassen sich die Objektive je nach Bedarf austauschen. Ein Objektiv mit Festbrennweite eignet sich z. B. für eine Party und ein Zoom-Objektiv für perfekte Urlaubsaufnahmen. Um Kamerazubehör gut verstauen zu können, bietet es sich auch oft an, ein Schmuckkästchen von Windrose zu verwenden – somit behalten Sie den Überblick.

Systemkameras eignen sich vorrangig für Hobbyfotografen, denen eine gängige Kompaktkamera nicht mehr ausreicht, eine Spiegelreflexkamera jedoch zu groß und zu wenig mobil ist. Eine Systemkamera hat einen größeren Bildsensor als Kompaktgeräte, der dem einer DSLR ähnlich ist, und erzeugt somit durch mehr Lichtaufnahmen qualitativ hochwertige Aufnahmen. Zudem lässt sich die Tiefenschärfe sehr gut einstellen, um z.B. erstklassige Portraitaufnahmen zu machen. Moderne Systemkameras haben teils auch berührungsintensive Monitore, die per Touchscreen-Berührung zum Auslösen führen. Dabei wird die Schärfe und Belichtung automatisch vom Gerät aufs Objekt abgestimmt. Sie beinhalten ggf. Wasserwaagen, Gitternetze zur perfekten Ausrichtung und eine Lupenfunktion. Wichtig ist es, sich vor dem Kauf mindestens einen Testbericht zu Systemkameras und Kundenmeinungen zu verschiedenen Artikeln durchzulesen, damit die Kamera den eigenen Ansprüchen gerecht wird und man sich vorher schon ein ausreichendes Bild vom Produkt machen kann.

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