Tipps zur Porträtfotografie
21. April 2011 von ClaudiaEs gehört vermutlich zu den wirklich schwierigen Fotos, die ein Hobbyfotograf machen kann: das Porträtfoto. Während ein großer Baum immer unbeeindruckt stehen bleibt und dabei gut aussieht, zeigt das menschliche Gesicht Hunderte von Regungen in wenigen Sekunden.
Da hilft nur, den Finger im richtigen Moment auf dem Auslöser zu haben. Allerdings kann ein Fotograf etwas nachhelfen, damit das Foto auch das gewisse Etwas bekommt, zum Beispiel durch farbenfrohe Kleider. Zunächst ist die richtige Ausrüstung wichtig, und ohne Stativ, externen Blitz und einen Reflektor wird die Porträtfotografie schwierig. Ein klassisches Porträt braucht sogar mindestens 2 Lichtquellen.
Um den Charakter einer Person hervorzuheben, gibt es wichtige Grundregeln. Sie sollten gut gelaunte Menschen in farbenfrohe Kleider stecken und am besten bei einer Tätigkeit ablichten. Eine ernst wirkende Person sollte besser einen konkreten Bezug zum Raum haben. Sehr wichtig ist es natürlich, den richtigen Bildausschnitt zu wählen. Dafür braucht ein Fotograf ein wenig Augenmaß und Erfahrung. Auf jeden Fall lohnt es sich, mehrere Bildausschnitte zu testen, indem Sie die Perspektive verändern, um sich dann für die beste Variante zu entscheiden. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte die Person vor der Aufnahme geschminkt werden, und farbenfrohe Kleider machen dabei einen guten Eindruck.
Klassisch und zeitlos wirkt ein Porträtfoto, wenn Sie es in der Schwarz-Weiß-Optik aufnehmen. Sehr viele Porträts gewinnen so an Stil und Klasse. Allerdings gibt es auch Bildbearbeitungsprogramme, die Bilder in Schwarz-Weiß-Fotos umwandeln. Da die meisten Fotos inzwischen digital aufgenommen sind, werden sie in der Regel auch noch mit speziellen Programmen nachbearbeitet, bevor sie Verwendung finden.
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